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Jeder Recruiter kennt die Zahl, die weh tut: Die meisten Menschen, die ein Bewerbungsformular öffnen, schicken es nie ab. Sie sitzen am Handy, das Formular will vierzehn Felder, die längst im CV stehen, und sie schließen den Tab. Die stärksten Kandidaten haben dafür die wenigste Geduld. Yena dreht das Formular um. Der Kandidat legt seinen CV ab, die Felder füllen sich selbst, und — das macht sonst niemand — Yena sagt ihm in klaren Worten, was es über ihn verstanden hat. Bewerben fühlt sich nicht mehr nach Papierkram an, sondern danach, gelesen zu werden.

1. Der Kandidat lädt seinen CV hoch

Bewerbungsformular mit der Box Let Yena read your CV, der Bestätigung, dass das Formular gefüllt wurde, und bereits ausgefüllten persönlichen Feldern

CV hochladen — die persönlichen Daten füllen sich von selbst

Ganz oben auf jedem Bewerbungsformular Ihrer Karriereseite steht Let Yena read your CV. Der Kandidat wählt Upload my CV, und wenige Sekunden später meldet das Formular: Done — we filled the form below and wrote down what we understood. Name, E-Mail, Telefon, LinkedIn und Standort werden aus dem CV übernommen. Nichts ist gesperrt — der Kandidat prüft die Felder und korrigiert, was falsch herauskam, genau wie in jedem Formular. Unter der Box steht eine leise zweite Zeile: Or just fill the form in yourself — both work. Niemand wird durch den KI-Weg gezwungen. Akzeptierte Dateien sind PDF, DOC, DOCX, ODT, RTF, TXT, JPG, JPEG und PNG, bis 5 MB pro Datei und bis zu fünf Dateien.

2. Yena zeigt, was es verstanden hat

What-we-understood-Karte mit vier Stärken aus dem CV des Kandidaten und einer Zeile zu einem im CV nicht sichtbaren Bereich

Bis zu vier Stärken in klarer Sprache, und höchstens eine Einladung, mehr zu erzählen

Über dem Freitextfeld erscheint eine ruhige What we understood-Karte. Sie nennt bis zu vier Stärken, an den Kandidaten gerichtet und für diese Rolle ausgewählt — keine generische CV-Zusammenfassung. Die Formulierungsregeln sind bewusst gesetzt, und sie sind es wert, gekannt zu werden, denn sie sind das Versprechen der Seite an jeden Bewerber:
  • Stärken zuerst, immer. Die Karte beginnt mit dem, was die Person mitbringt.
  • Keine Scores, keine Prozente, kein Ranking. Kandidaten sehen nie eine Zahl über sich selbst.
  • Höchstens eine Zeile zu etwas nicht Sichtbarem. Sie steht unter einer Trennlinie und ist als Einladung formuliert — „…isn’t visible in your CV — you may well have it. You can tell us more below“ — nie als Urteil und nie als Absage.
  • Diese Zeile zeigt direkt auf das optionale Feld Anything you’d like to add? darunter, damit ein Kandidat mit der fehlenden Erfahrung es einfach sagen kann.
Die Karte lehnt niemanden ab und entscheidet nichts. Sie existiert, damit der Kandidat sieht, dass er richtig gelesen wurde — und damit alles, was sein CV nicht gesagt hat, eine weitere Chance bekommt, gesagt zu werden.

3. Der Rest der Bewerbung

Unter der Karte läuft die Bewerbung normal weiter: die Freitext-Notiz, Ihre Screening-Fragen zur Rolle, CV und Dokumente, die Datenschutz-Einwilligung. Nach dem Absenden bestätigt der Kandidat per E-Mail. Nur bestätigte Bewerbungen erreichen Ihre Eingangs-Queue — und sie kommen als vollständig geparste Kandidatenprofile an.

Was Recruiter wissen sollten

  • Eine Bewerbung hängt nie an der KI. Ist das Parsen langsam oder schlägt fehl, verhält sich das Formular exakt wie ein gewöhnliches Bewerbungsformular, und der Kandidat bewirbt sich wie üblich. Der KI-Schritt ist ein Upgrade, nie ein Tor.
  • Gespeichert wird erst beim Absenden. Das Parsen fürs Ausfüllen wird nicht behalten, wenn ein Kandidat es sich anders überlegt und den Tab schließt.
  • Sie sehen, was der Kandidat sah. Die gezeigte Einschätzung wird mit der Bewerbung gespeichert — wenn Sie sie später öffnen, lesen Sie dieselben Worte wie der Kandidat.
Das ist der Teil des Ablaufs, den man einem Kunden zeigt. „Ihre Bewerber füllen keine Formulare aus, und sie erfahren, was wir über sie verstanden haben“ ist ein konkreter Qualitätsunterschied — und er kostet Ihr Team nichts.

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